Mit dem Heimspiel der ersten Mannschaft am kommenden Wochenende geht das Fußballjahr 2025 aus Sicht des VfB Wissen zu Ende. Am Sonntag um 15:00 Uhr erwartet der VfB zum zweiten Rückrunden-Spieltag der Rheinlandliga die SG Mülheim Kärlich. Die Gäste vom Rhein, die in den vergangenen beiden Jahren die angestrebte Rückkehr in die Oberliga in der Aufstiegsrunde jeweils knapp verpassten, galten auch in dieser Saison als einer der Titelkandidaten. Diese Rolle hat sich allerdings angesichts des Rückstandes von elf und 12 Punkten auf die führenden Vereine aus Wittlich und Ahrweiler inzwischen erledigt. Aus den letzten fünf Spielen gab es nur einen Sieg, was an der Favoritenrolle für das Duell in Wissen aber nichts ändert.
Paul Christian (Nr.20) und Tom Pirsljin (Nr.4) beim Heimsieg gegen Mülheim vor gut einem Jahr.
Der VfB Wissen setzte auch am vergangenen Wochenende die Serie knapper Auswärtsniederlagen fort und unterlag nach dem 1:2 in Morbach, dem 2:3 in Wirges und dem 2:3 in Arzfeld auch beim Tabellenführer Ahrweiler durch ein Gegentor in der Nachspielzeit mit 1:2. Deshalb hängt die Elf von Trainer Marco Weller weiter auf dem letzten Tabellenplatz fest. Das rettende Ufer ist durch die Punktgewinne der Konkurrenz in der Abstiegszone trotz des 4:0-Heimsieges gegen Rübenach inzwischen acht Punkte entfernt. Es braucht an den verbleibenden 16 Spieltagen bis zum Saisonende also vermutlich acht bis zehn Siege, um die Lücke noch schließen zu können. Ein Dreier gegen die SG Mülheim, die bei ihren letzten beiden Auftritten in Wissen leer ausging, wäre ein guter Anfang. Dass sich die Mannschaft nach der spürbaren Leistungssteigerung in den vergangenen Wochen vor keinem Gegner in der Rheinlandliga zu verstecken braucht, haben die leztten Spiele bewiesen.
Steven Winzenburg (links) wurde nach seiner schweren Knieverletzung inzwischen operiert und hat damit den Weg zum Comeback aufgenommen. In der laufenden Runde wird es nicht mehr für einen Einsatz reichen, aber zur neuen Saison ist mit dem kaum zu ersetzenden VfB-Urgestein Steven wieder zu rechnen. Wir drücken die Daumen !