Acht sehenswerte Tore bringen souveränen Pokalsieg in Lautzert

Nur gut 50 Stunden nach der ernüchternden 3:4-Schlappe in Niederfischbach kehrte der VfB auf die Erfolgsspur zurück: Beim B-Ligisten Spvgg Lautzert / Oberdreis gab es in der dritten Runde des Kreispokals einen auch in der Höhe verdienten 8:0-Erfolg.

Die Hausherren hielten bis Mitte der ersten Halbzeit gut mit, waren aber angesichts der klaren Kräfteverhältnisse im zweiten Abschnitt mit dem Resultat noch gut bedient. Die Wissener Mannschaft zeigte auf dem Rasenplatz in Lautzert eine konzentrierte und über die gesamten 90 Minuten engagierte Leistung.

Der beruflich verhinderte Trainer Dirk Martin wurde an der Bande vom angeschlagenen Marco Weller vertreten, der nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung am Sonntag diesmal auf einen Einsatz verzichtete. Auch ohne den Spielmacher gab es vom Anpfiff an druckvolle Angriffe zu sehen, auch wenn es bis zur 29.Minute dauerte, ehe die spielerische Überlegenheit zahlenmäßigen Ausdruck fand.

Pascal Becker eröffnete den Torreigen, indem er eine scharf hereingegebene Ecke von Martin Wagner aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Simon Becker baute die Führung mit einem Linksschuß von der Strafraumgrenze ins lange Eck aus (36.). Kurz nach dem 2:0 kam Lautzert zur einzigen klaren Chance im gesamtem Spiel, als gleich zwei Stürmer frei vor VfB-Keeper Christian Brandenburg auftauchten. Für den 3:0-Pausenstand sorgte Matthias Höck mit einer sehenswerten Volleyabnahme in den linken Winkel (44.).

Auch nach dem Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Rudi Weigold ließ der VfB nicht locker und sorgte für permanenten Druck auf das Lautzerter Tor. Logische Konsequenz war das 4:0 nach 55 Minuten, für das Matthias Höck mit einem abgefälschten Schuß unter die Latte verantwortlich war.

Dann kam die Gala von Deniz Inan, der schon beim ersten Pokalauftritt vier Tore erzielt hatte (Foto). Innerhalb von nur 18 Minuten traf der Goalgetter erneut vier Mal ins gegnerische Netz: 5:0 (62.), 6:0 (68.), 7:0 (77.) und 8:0 (80.). Vor allem das Tor zum 7:0 nach einem Sololauf war alleine das Eintrittsgeld wert. Der eingewechselte Kevin Kostka ging diesmal leer aus, wusste aber wie die gesamte Mannschaft zu überzeugen.

Die Aufstellung: Christian Brandenburg, Marco Köhler, Mattias Höck, Osman Kuvvet (46. Christian Schirmacher), Pascal Blickhäuser, Stanislaw Zimmer, André Schneider (46. Kevin Kostka), Martin Wagner (68. Adil Purisevic), Pascal Becker, Simon Becker, Deniz Inan.