Auch das Heimdebüt gelingt – 2:0 gegen Herschbach durch zwei Nöller-Tore

Nach dem Auftakterfolg in der Vorwoche gelang auch das Heimdebüt: Mit einem völlig ungefährdeten 2:0-Sieg fuhr der VfB am zweiten Spieltag den zweiten Dreier ein und ist neben Mündersbach nun das einzige Team ohne Punktverlust. Was der gute Start wert ist, werden die kommenden Wochen zeigen, wenn es gegen stärkere Gegner geht.

Am heißesten Tag des Jahres am frühen Nachmittag bei über 40 Grad in der Sonne Fußball spielen zu müssen, zählt sicher nicht zu den größten Vergnügungen des Sportlerlebens. Deshalb mußte man die Erwartungen an die Partie auf dem Rasen des Dr.Grosse-Siegstadions von vorneherein niedriger ansetzen. Umso erfreulicher, daß sich der VfB der Aufgabe erfolgreich entledigte und sich durch eine makellose Defensivleistung den Sieg verdiente.

Foto: Schnappschuß aus dem Abschlußtraining.
Weller zu Nöller : Am Sonntag machst Du ein Tor !
Nöller zu Weller : Darf ich auch zwei ?

Gegenüber dem Alpenroder Spiel gab es zwei Änderungen in der Startaufstellung: Sebastian Girresser rückte in die Offensive, dafür ging Spielertrainer Marco Weller in die Viererkette zurück. Außerdem kam Neuzugang Yalcin Aksac im Sturmzentrum zu seinem ersten Einsatz. Dem VfB kam entgegen, daß schon nach 11 Minuten die 1:0-Führung gelang, wobei der 25-Meter-Schuß von Christian Nöller nicht unbedingt das Prädikat „Unhaltbar“ vediente.

Anschließend machte der Gästekeeper bei Schüssen von Dennis Kohl und Marco Weller seinen Fehler aber wieder wett und verhinderte das 2:0 mit Glanzparaden. Nach 35 Minuten hatte Cem Cakatay den Torwart bereits umspielt, kam aber vor dem leeren Tor ins Straucheln und konnte so kurz vor der Linie noch gestoppt werden. Torszenen der Gäste waren nicht selten, sondern schlichtweg nicht vorhanden. Es gelang der Wissener Defensive, über 90 Minuten keine einzige nennenswerte Gästechance zuzulassen.

Die zweite Halbzeit, die wie schon die erste durch eine fünfminütige Trinkpause unterbrochen wurde, begann mit einer guten Chance von Cem Cakatay und einem Abseitstor des eingewechselten Henry Acquah. Mit fortschreitender Dauer wirkten sich die widrigen Verhältnisse immer mehr aufs Spieltempo aus. Zehn Minuten vor dem Ende machte dann Christian Nöller alles klar. Von Henry Acquah mustergültig bedient, konnte er sich alleine vorm Gästetor die Ecke aussuchen und schob cool zum 2:0 ein.

Die Aufstellung: Dennis Schumacher, Rüdiger Schulz, Christoph Lichtenfeld, Dennis Kohl, Simon Ebach, Dennis Ferfort (Christian Schirrmacher), Christian Nöller, Cem Cakatay (Ali Kirtorun), Marco Weller, Sebastian Girresser, Yalcin Aksac (Henry Acquah).