Endlich hat es geklappt: Was sich mit den guten Vorstellungen in den vergangenen Wochen schon angekündigt hatte, drückte sich am Sonntag endlich auch im Ergebnis aus: Am fünften Spieltag der Kreisliga A Westerwald / Sieg kam die 2.Mannschaft des VfB Wissen zum ersten Saisonsieg und verbesserte sich auf den 8.Platz der Tabelle. Aufsteiger SG Lasterbach war beim 5:1 auf dem Rasenplatz im Dr.Grosse-Siegstadion chancenlos und brauchte für den Ehrentreffer ein Wissener Eigentor.
Damit hat das Team von Emre Bayram und Jona Heck von seinen letzten fünf Pflichtspielen drei gewonnen (davon zwei im Pokal) und zweimal remis gespielt. Wenn es gelingt, die zuletzt gezeigten Leistungen auch in den kommenden Wochen zu bestätigen, dürfte es möglich sein, sich dauerhaft im Mittelfeld der Liga zu etablieren. Am kommenden Wochenende geht es nun zur SG Alpenrod, bevor in zwei Wochen Namensvetter VfB Niederdreisbach ins Stadion kommt.
Pascal Freudenberg (Nr.9) feierte nach längerer verletzungsbedingter Pause seinen Wiedereinstand.
Gegenüber dem 10:2-Pokalsieg in Kirchen war die Anfangsformation der VfB-Elf auf gleich fünf Positionen verändert, auch der dreifache Torschütze Max Ebach fehlte. Die Umstellungen wirkten sich aber nicht negativ aus, auch weil (Ex-)Torwart Mel Brucherseifer wieder eiskalt im Sturmzentrum zuschlug und den drei Treffern vom Mittwoch zwei weitere folgen ließ. Was gegenüber Mittwoch gleich blieb, war die schnelle Führung. Auch diesmal hatte der VfB schon nach gut einer Viertelstunde mit zwei Toren die Weichen auf Sieg gestellt.
Oben kommt Noah Schwenk gegen den Gästepeeper zu spät, doch kurz darauf konnte er sich die Gratulationen für sein Tor zum 1:0 abholen.
Das 1:0 nach neun Minuten resultierte aus einem Sonntagsschuß von Noah Schwenk aus gut 20 Metern, der unhaltbar für Gästekeeper Miguel Jimenez im rechten Torwinkel landete. Dann glänzte Noah als Vorbereiter und legte nach einem Flügellaf über links für Felix Beib auf, der am langen Pfosten zum 2:0 (17.) einschob. Noch vor der Pause legte Mel Brucherseifer nach, und sein 3:0 (34.), bei dem er den Ball noch über einen Abwehrspieler hob und dann flach vollendete, war das schönste Tor des Tages.
So fiel das 2:0: Vorlage Schwenk, Torschütze Felix Beib (Nr.16).
Der Rest des ersten Abschnitts gehörte den Lasterbachern, die in ihrer besten Phase auch zu zwei guten Chancen kamen. Einmal rettete Keeper Dennis Schumacher im Herauslaufen, einmal klärte ein Wissener Abwehrbein auf der Linie. So gingen die Akteure mit dem klaren Zwischenstand von 3:0 in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Yusuf Kece hatte der VfB das Geschehen wieder sicher im Griff – und doch kam die SG nach 53 Minuten aus dem Nichts zum 3:1-Anschlußtreffer.
Lukas Klein am Ball.
Ein eigentlich harmloser Rückpass von Tom Louis Siegel aus 30 Metern rutschte Dennis Schumacher unter den Stollen durch. Er eilte dem Ball zwar nach, erwischte ihn aber erst hinter der Linie. Umso wichtiger war es, das Mel “Harry” Brucherseifer mit seinem zweiten Tor an diesem Nachmittag schon drei Minuten später den alten Abstand wieder herstellte. Er eroberte im gegnerischen Strafraum den Ball und setzte ihn mit der Spitze zum 4:1 (56.) ins lange Eck.
Justin Weiß (Nr.11) ging am Sonntag anders als im Pokalspiel leer aus, zeigte aber die inzwischen gewohnt starke Leistung.
Damit war das Spiel endgültig entschieden, auch wenn die SG Lasterbach sich weiter um Offensivaktionen bemühte. Der aufgerückte Marlon Schumacher konnte nach einer Ecke von Justin Weiß per Kopf noch auf 5:1 (71.) erhöhen. Leider verletzte sich ein Gästespieler in der Schlußphase ernsthaft und musste das Feld verlassen. Wir wünschen gute Besserung.
Oben: VfB-Spielertrainer Emre Bayram gegen Lasterbachs Kapitän Maurice Weimer.
Der Kopfball von Marlon Schumacher zum 5:0-Endstand (oben).
Die VfB-Aufstellung gegen die SG Lasterbach: Dennis Schumacher, Marlon Schumacher, Simon Ebach, Lukas Klein, Tom Louis Siegel, Felix Beib, Emre Bayram (75. Silas Piontek), Pascal Freudenberg (59. Maurice Michel), Noah Schwenk, Justin Weiß (79, Andrii Bilash), Mel Brucherseifer.
Mel Brucherseifer: Fünf Tore innerhalb von fünf Tagen. Die Szene oben zeigt das 3:0.
Felix Beib.
Co-Trainer Jona Heck: Zwar aktuell verletzt, aber mit der Leistung seiner Jungs hochzufrieden.
Die Gäste von der SG Lasterbach bleiben punktlos am Tabellenende.