Klarer 4:1-Pokalerfolg für die VfB-Reserve gegen Bitzen

Ein überaus erfolgreicher Auftakt gelang der zweiten Mannschaft bei ihrem ersten Pflichtspielauftrittt der neuen Saison. In der zweiten Runde des Kreispokals setzte sich die VfB-Reserve gegen den TuS Bitzen II klar mit 4:1 (2:0) durch. Damit hatte auch der neue Trainer Georg Klöckner (Foto) einen gelungenen Einstand.

Nachdem man sich in der ersten Runde wegen des Nichtantretens von Bruchertseifen II kampflos durchgesetzt hatte, kam es nun am Mittwoch Abend zum einem Lokalderby. Auf dem Hartplatz des Dr.Grosse-Siegstadions begann die Partie im strömenden Regen. Mit der Abendsonne kam dann auch der VfB in Schwung.

Routinier Frank Retzlaff, der schon am Samstag für die Alten Herren getroffen hatte (siehe eigener Bericht), erzielte aus kurzer Distanz nach 28 Minuten die 1:0-Führung. Simon Ebach hatte die Vorarbeit geleistet. Maik Becker erhöhte schon kurz später mit einem Volleyschuß auf 2:0 (37.).

Bis zur Pause versäumte man es trotz bester Gelegenheiten, mit weiteren Treffern für die Vorentscheidung zu sorgen. Die miserable Chancenverwertung setzte sich auch nach dem wechsel fort und hätte sich fast gerächt: Wie aus dem Nichts kamen die Bitzener per Freistoß zum 1:2-Anschlußtreffer (55.).

Umso wichtiger war das 3:1 nur 6 Minuten später. Uwe Schmidt verwertete eine Flanke von Angelo Oppedisano per Kopf. Bei diesem Treffer sah der Gästekeeper nicht gut aus, ansonsten wurde er mit etlichen Paraden zum besten Spieler seines Teams. Mit dem 4:1, dass erneut Uwe Schmidt mit einem Flachschuß ins linke Eck erzielte (75.), war die faire Partie gelaufen.

Sechs Minuten vor dem Abpfiff witterten die Bitzener noch einmal Morgenluft, als das Flutlicht kurzfristig seinen Dienst versagte. Schiedsrichter Brenner sah sie Sache gelassener als die vehement einen Spielabbruch fordernden TuS-Akteure und wartete rund 10 Minuten ab, bis die Lampen wieder brannten. In der restlichen Spielzeit traf der eingewechselte Markus Vierschilling noch den Pfosten.

Fazit: Ein starker Auftritt der Reserve mit vielen gelungenen Angriffsaktionen, die durch Schwächen im Abschluß aber zu oft ohne Erfolg blieben. In dieser Verfassung kann man auch guten Mutes am Sonntag zum ersten Punktspiel nach Alsdorf fahren. Und im Pokal sind es jetzt nur noch ca. 17 Runden bis Berlin …

Die VfB-Aufstellung: Daniel Ebach, Georg Klöckner, Angelo Oppedisano, Daniel Wagner, Uwe Schmidt, Waldemar Schelyga, André Schneider, Frank Retzlaff, Simon Ebach, René Panthel, Maik Becker (69. Markus Vierschilling).