Pokalaus der Zweiten Mannschaft im Viertelfinale durch 1:2 gegen SG Herdorf

Nach den Siegen gegen Niederfischbach (4:2) und Schönstein (1:0) sorgte der dritte Gegner aus der Kreisliga A für das Aus der 2.Mannschaft des VfB Wissen im Kreispokal. In einem temporeichen und ausgeglichenen Spiel auf Augenhöhe nutzte der klassenhöhere Gast seine Chancen besser und setzte sich durch ein Tor in der Schlußphase mit 2:1 durch. Am kommenden Sonntag geht es im nächsten Punkstpiel für die Elf von Trainer Mario Siegfried, der heute von Uwe Schmidt vertreten wurde, zur SG Elkenroth.

Gegen Herdorf hatte Maik Schnell schon nach vier Minuten das 1:0 auf dem Fuß. Er ging alleine auf den Gästekeeper zu, überwand ihn mit einem Lupfer, doch der Ball sprang kurz vor der Linie noch einmal auf und ging knapp über die Latte. In einer verteilten ersten Halbzeit mit optischen Vorteilen auf Wissener Seite hatten beide Teams ihre Chancen. Das erste Tor des Spiels ging an die Herdorfer, die per Kopf nach einer Freistoßflanke zum 0:1 (33.) kamen. Apropos Standards: Letztlich war es spielentscheidend, dass die VfB-Abwehr während des gesamten Spiels die hohen Hereingaben der Gäste nicht gut verteidigen konnte.

Der nach Chancen und vor allem Spielanteilen hochverdiente Ausgleich ging nach 42 Minuten auf das Konto von Felix Bably (Foto), der sein Solo mit einem trockenen Schrägschuß zum 1:1 abschloss. Auch die erste Riesenchance nach Wiederanpfiff gehörte Felix, doch nach einem Getümmel im Herdorfer Strafraum schoß er aus 2 Meteren volley über den Kasten. Auch Maik Schnell, Lukas Deger und Jonas Raack hatten danach gute Gelegenheiten zur Führung. Die kopfballstarken Gäste, die aus dem Spiel heraus mit ihren Kontern nur selten gefährlich waren, hatten weiter ihre Torszenen nach Ecken, Freistößen und weiten Einwürfen.

Und so enstand auch das Siegtor in der 84.Minute aus einer Freistoßflanke von der rechten Außenlinie. Den ersten Kopfball konnte VfB-Torwart Dennis Schumacher noch an den Pfosten lenken, der Nachschuß aus kurzer Distanz aber landete im Netz. Der anschließende Sturmlauf brachte noch eine gute Ausgleichschance in der Nachspielzeit, änderte aber an der Niederlage nichts mehr. Die Pokalbegegnung stand unter der wie immer sicheren Leitung von Schiedsrichter Marco Huber, der auch die Hektik in der Schlußphase souverän moderierte.

Die VfB-Aufstellung: Dennis Schumacher, Jasper Müller, Dennis Ferfort, André Schneider, Lukas Deger, André Ueckerseifer, Jonas Raack, Maik Schnell, Maik Schmidt, Pascal Freudenberg, Felix Bably.