Rheinlandliga: Jahresausklang für den VfB mit Heimspiel gegen Trier-Tarforst

Das Fußballjahr 2024 endet aus Sicht der VfB-Fußballer am heutigen Samstag, wenn um 15 Uhr auf dem Hartplatz im Dr.Grosse-Siegstadion das Heimspiel gegen den FSV Trier-Tarforst angepfiffen wird. Nach dem Sieg am letzten Wochenende in Malberg, mit dem der VfB seine Bilanz wieder ausglich, wünscht sich Trainer Dirk Spornhauer einen weiteren Dreier, um den aktuellen 9-Punkte-Abstand zu den Abstiegsplätzen vor der Winterpause weiter zu vergrößern: “29 Punkte wären eine riesige Ausgangssituation für die Rückrunde”.

Die Gäste aus Trier belegten noch Ende Oktober mit nur neun Punkten den vorletzten Platz, auch das Hinspiel gegen den VfB Wissen zu Saisonbeginn ging mit 1:2 verloren. Der 4:1-Heimsieg gegen Schweich am leitete dann eine echte Trendwende ein, denn das Team von der Mosel holte zuletzt 10 Punkte aus fünf Spielen und verließ die Abstiegsränge. Dirk Spornhauer: „Das ist eine spielerisch gute Mannschaft. Sie sind besser, als sie in der Tabelle stehen“. Die Gäste werden also mit breiter Brust an die Sieg kommen – aber auch der VfB gewann seine letzte drei Heimspiele überzeugend.

Felix Arndt und Til Cordes in einer Szene vom jüngsten Tarforster Gastspiel im Dr.Grosse-Siegstadion, das die Gäste im April mit 1:0 gewannen.

Das Torverhältnis der Trierer von 38:41 gibt einen Hinweis auf ihre Torgefährlichkeit, aber auch auf die Anfälligkeit in der Defensive. Ein Problem scheint gelegentlich auch die Disziplin zu sein, denn als Tabellenvorletzter der Fairneßwertung beendete der FSV durch sechs Platzverweise fast ein Drittel seiner bisherigen Partien in Unterzahl, und auch das vorletzte Gastspiel in Wissen endete nach einer Attacke gegen den Schiedsrichter ebenso unrühmlich wie vorzeitig.

Athanasios Fasulas. (c) Foto: Schiedsrichter-Vereinigung Rhein-Ahr.

Die Wetterprognose für den Nachmittag lässt die Hoffnung zu, dass die Platzverhältnisse trotz der massiven Regenfälle der vergangenen Tage ordentlich sein werden. Ab 12 Uhr soll der Regen aufhören, und im Laufe des Nachmittags lässt sich dann vielleicht sogar noch die Sonne blicken. Leiter des Spiels ist Athanasios Fasulas aus Ahrbrück, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum als Schiedsrichter feiern konnte.

Steven Winzenburg wird nach seiner OP erst 2025 wieder eingreifen können. Beim 2:1-Hinspielsieg in Tarforst trug er den zweiten VfB-Treffer bei.