Rheinlandpokal: Oberligist TuS Koblenz kommt am Mittwoch nach Wissen

Der diesjährige Rheinlandpokal-Wettbewerb ist inzwischen im Achtelfinale angekommen. Die Auslosung ergab folgende Paarungen:

  • SG 99 Andernach (Rheinlandliga) – Sportfr. Eisbachtal (Oberliga)
  • FSV Trier-Tarforst (Rheinlandliga) –Rot-Weiss Koblenz (Oberliga)
  • FC Metternich (Bezirksliga) – FC Bitburg (Rheinlandliga)
  • Spvgg Wirges (Rheinlandliga) – FV Engers (Oberliga)
  • FSV Salmrohr (Bezirksliga) – SG Rennerod (Bezirksliga)
  • Anadolu Spor Koblenz (Bezirksliga) – SG Mülheim-Kärlich (Rheinlandliga)
  • VfB Wissen (Bezirksliga) – TuS Koblenz (Oberliga)
  • FV Morbach (Rheinlandliga) – Eintracht Trier (Regionalliga)

Damit wurde dem VfB zum dritten Mal innerhalb eines guten Jahrzehnts nach 2015 (Viertelfinale) und 2018 (Halbfinale)  ein Heimspiel gegen die TuS Koblenz beschert. In den vorangegangenen Runde gab es klare Siege in Weyerbusch (8:0), in Weitefeld (4:2) und gegen die SG Horressen, die 4:0 geschlagen wurde.

Freude nach dem 4:2-Pokalsieg bei der SG Weitefeld / Langenbach in Runde 2.

Die TuS Koblenz hatte in der ersten Runde ein Freilos, setzte sich dann mit 8:2 beim A-Ligisten VfB Baybachhöhe durch und gewann vor einigen Wochen auch das Drittrundenduell beim FC Emmelshausen-Katbach nach drei späten Toren mit 3:0. In der Oberliga läuft es für den Ex-Zweitligisten bislang nicht so geschmeidig. Platz 9 mit bereits 10 Punkten Rückstand zu Spitzenreiter Schott Mainz ist sicher nicht das, was man sich am Deutschen Eck von dieser Saison erhofft hatte. Auch am Wochenende gab es ein enttäuschendes 0:0 gegen den Lokalrivalen Cosmos Koblenz und obendrein eine rote Karte gegen Teamkapitän Daniel von der Bracke. Lukas Becher beim 4:0-Pokalsieg des VfB gegen die SG Horressen. 

Deshalb scheint der Rheinlandpokal die einzige Option der Koblenzer zu sein, die laufende Saison nicht titellos zu beenden. Im Vorjahr immerhin erreichte man das Finale, in dem sich Eintracht Trier mit 1:0 durchsetzte und die finanziell ausgesprochen lukrative Qualifikation für den DFB-Pokal schaffte. Dort war auch der VfB dreimal vertreten, doch der letzte der drei Auftritte liegt schon 44 Jahre zurück. Das naheliegende Ziel kann also kaum die Reise nach Berlin sein, sondern eher eine mutige Partie gegen den hohen Favoriten und bereits vier Tage später ein Erfolg im Bezirksliga-Spitzenspiel in Montabaur.