Sechs raus, sechs rein – Das neue Gesicht der Rheinlandliga 2024-25

Wie in den Vorjahren gibt es auch zur neuen Saison 2024-25 erhebliche Veränderungen in der Zusammensetzung der Rheinlandliga, denn genau ein Drittel der Vereine in der höchsten Verbandsklasse wird ausgetauscht. Meister Sportfreunde Eisbachtal steigt in die Oberliga auf, von dort kehren mit dem FC Bitburg und Cosmos Koblenz beide Vorjahresaufsteiger nach nur einem Jahr postwendend wieder zurück. Mit dem FC Niederroßbach, dem FC Metternich, der Spvgg Wirges und dem FSV Salmrohr verlassen vier Vereine die Klasse in Richtung Bezirksliga.

Duelle gegen die Spvgg Wirges (hier eine Szene aus der jüngsten Begegnung Anfang Mai mit Luca Kirschbaum und Til Cordes) wird es für den VfB in der kommenden Saison nicht mehr geben.

Gleich vier statt wie sonst üblich drei Teams rücken als Aufsteiger aus den Bezirksligen Ost, Mitte und West nach. Der VfB Linz, die SG Vordereifel und der TuS Mosella Schweich setzten sich souverän als Meister in ihren Staffeln durch. Von der neuen, erweiterten Aufstiegsregelung profitierte diesmal die SG Westerburg / Gemünden, die sich in der Relegationsrunde der Bezirksliga-Vizemeister durchsetzen konnte und künftig zum ersten Mal überhaupt in der Rheinlandliga vertreten ist.

Die letzten Vergleiche mit der SG Westerburg gab es in der VfB-Meistersaison 2018-19. Die Spielszene zeigt Emre Bayram (am Ball) und im Hintergrund Lukas Becher.

Das regionale Gewicht der Liga verschiebt sich damit in Richtung Rhein und Eifel, denn drei Teams aus dem Westerwald und zwei aus dem Trierer Raum sind nun nicht mehr dabei. Dazu zählt auch die FSG Ehrang, die ihre komplette Mannschaft verlor und nach einigen Monaten der Ungewißheit freiwillig den Gang in die Kreisliga B antrat. Für den VfB fallen so zwar zwei der weitesten Fahrten, aber auch drei Westerwald-Derbys weg. Nachstehende Grafik zeigt die neue Karte der Rheinlandliga:

(c) Grafik: VfB Wissen / PS.