Sonntag 15 Uhr: Saisonstart für den VfB II gegen Bezirksliga-Absteiger SG Alpenrod

Die 2.Mannschaft des VfB Wissen hat eine denkwürdige Spielzeit 2024/25 hinter sich. Keine Saison dürfte jemals länger gewesen sein, nie gab es zuvor so viele Pflichtspiele (33 !), und auch in Sachen Dramatik lagen die letzten Monate mit Sicherheit ganz vorne. Am Ende der 26 Spieltage in der Kreisliga A Westerwald / Sieg lag das Team von Emre Bayram und Mario Weitershagen als Aufsteiger mit einer nie erwarteten Punktausbeute an der Spitze: Dass im FV Rheinland das Torverhältnis in Sachen Auf- und Abstieg nicht zählt, war für die 1.Mannschaft ein Riesenglück, für die Zweite bedeutete es ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft gegen die punktgleiche SG Herschbach. Leider fehlten der Mannschaft ausgerechnet in den entscheidenden Wochen ebenso entscheidende Spieler. Vor allem das Fehlen der beiden Spielertrainer in den Partien gegen Herschbach und Windhagen war eine nicht zu kompensierende Schwächung. Man muss nicht die Vereinsbrille tragen, um zu vermuten, dass in kompletter Besetzung sowohl das Spiel gegen Herschbach als auch die Bezirksliga-Aufstiegsrunde der Vizemeister einen anderen, erfolgreichen Ausgang genommen hätten.Trotzdem gibt es nach dieser grandiosen Saison keinen Grund zu hadern. Und das nicht nur, weil sich das Team mit einer echten Energieleistung gegen Guckheim den Kreispokal sicherte (Foto oben). Die Spielzeit 24/25 war ein echter Beweis, was mit mannschaftlicher Geschlossenheit und absolutem Willen erreicht werden kann. Fast alle umkämpften und engen Spiele kippten letztlich auf die VfB-Seite, und zum durchgängig bewiesenen Stehvermögen trug auch die starke Trainingsbeteiligung und der große Kader einen wesentlichen Teil bei. Dass die Zuschauerzahlen bei den Spielen des VfB Wissen II nicht nur bei den Derbys ausgezeichnet waren, darf man als direktes Ergebnis der gezeigten Leistungen sehen. Die Atmosphäre beim Pokalfinale in Westerburg und dann beim Showdown im Dr.Grosse-Siegstadion gegen den SV Windhagen mit fast 600 Fans (Foto unten) war einmalig.
Nun gilt der neuen Saison alle Aufmerksamkeit, die am Sonntag um 15 Uhr mit dem Heimspiel gegen Bezirksliga-Absteiger SG Alpenrod startet. Niemand erwartet von der blau-weißen Truppe einen erneuten Durchmarsch, zumal einige wichtige Stammkräfte wie Sebastian Girresser, André Schneider und Dennis Ferfort altersbedingt aufgehört haben oder wie Philipp Freudenberg und Alex Mildenberger aus beruflichen Gründen pausieren. Auch Lorenz Klein wird in der stabilen Defensive wegen seines Umzugs künftig fehlen. Trotzdem geht die Mannschaft mit berechtigtem Optimismus in die neue Saison einer hochinteressanten Liga, die durch die Bezirksliga-Absteiger aus Wallmenroth und Neitersen an Attraktivität mit Sicherheit noch einmal gewonnen hat. Das VfB-Auftaktprogramm: