Steigerung nach der Pause bringt dem VfB den 4:0-Testspielsieg gegen Berod

Nach dem 1:2 in Siegen und dem 4:4 beim SV Schönenbach kam die Rheinlandliga-Mannschaft des VfB Wissen im dritten Vorbereitungsspiel des Jahres 2025 zum ersten Sieg. Auf dem Kunstrasenplatz in Puderbach gab es gegen den Bezirksligisten SG Berod-Wahlrod einen klaren 4:0-Erfolg. Alle vier Wissener Treffer fielen erst nach der Pause. Schon am Mittwochabend um 19:30 Uhr steht auf dem Kunstrasen in Hachenburg gegen den Bezirsligisten SG Müschanbach / H. der nächste Test an.

Marius Wagner (links) im Laufduell.

Gegen Berod sahen die Zuschauer vor der Pause nur Magerkost. Torszenen waren in der zerfahrenen Partie absolute Mangelware, sodass es konsequenter Weise mit einem 0:0 in Die Pause ging. Trainer Dirk Spornhauers Urteil fiel bis dahin entsprechend aus: „Die erste Halbzeit war von beiden Mannschaften schlecht und das Niveau sehr überschaubar. Wir hatten bei der Passgenauigkeit oder bei der Ballannahme zu viele Fehler in unserem Spiel und hätten schneller kombinieren müssen.“

Hüseyin Samurkas erzielte das erste Tor für den VfB ….

… und holt sich hier die Glückwünsche der Teamkameraden ab.

Nach dem Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Carsten Gehrsitz kam der VfB dann besser ins Spiel, baute Druck auf und störte die Beroder schon im Spielaufbau. Michael Fuchs hatte kurz nach der Pause bereits zwei Topchancen zur Führung. Beim ersten Wissener Treffer half dann allerdings Berods Torwart-Routinier Deniz Sakaloglu kräftig mit. Nach einem Rückpass ließ er sich an der Strafraumgrenze den Ball vom anlaufenden Hüseyin Samurkas abjagen, der aus zehn Metern zum 1:0 (56.) ins verwaiste Tor einschob.

Tim Leidig zählt nach langwierigen Verletzungsproblemen endlich wieder zum Kader.

Nur fünf Minuten später erhöhte Armando Grau mit einem satten Schuß in die linke Ecke auf 2:0 und drückte die Wissener Überlegenheit in dieser Phase auch im Ergebnis aus. Nach seinem Elfmetertor in Siegen kam der Goalgetter damit nach dem langersehnten Comeback auch zum ersten Tor aus dem Spiel heraus. Auf der anderen Seite stand die VfB-Abwehr sehr sicher und ließ nur wenig zu. Kerem Sari machte dann mit seinem Doppelpack nach 81 und 83 Minuten den 4:0-Endstand perfekt.

Kerem Sari (rechts) steuerte die beiden letzten VfB-Treffer zum 4:0-Erfolg bei.

Mit der zweiten Halbzeit war Dirk Spornhauer, der auf etliche Stammkräfte noch verzichten musste,  deutlich zufriedener: „Mit der zweiten Halbzeit bin ich recht zufrieden. Wir haben die Beroder nach der Halbzeit gepresst, deshalb konnten wir durch zwei Ballgewinne Tore machen. Dann wurde unser Spiel auch deutlich besser. Aufgrund der Personalsituation mussten wir viel rotieren und nicht alle haben auf ihren Stammpositionen gespielt.“

Armando Grau (ganz links) traf zum 2:0.

Pech hatte Lukas Becher, der sich schon in der 31.Minute bei einem harten Zusammenprall mit seinem Beroder Gegenspieler eine Kopfverletzung zuzog und den Platz verlassen musste. Gute Besserung ! Zu seinem ersten Einsatz kam in der 2.Hälfte Winter-Neuzugang Sylvestre Nsengiyaremie. Der 25 Jahre alte, im afrikanischen Burundi geborene Flügelspieler war zuletzt für den Bezirksligisten Rot-Weiß Hannover aktiv.

Mittelfeldduell mit Philipp Weber und Micha Fuchs.

Folgende Spieler kamen für den VfB am Samstag zum Einsatz: Lukas Litschel, Marvin Scherreiks, Max Krauß, Marius Wagner, Philipp Weber, Lukas Becher, Tom Zehler, Tim Leidig, Kerem Sari, Aimen Aslan, Armando Grau, Aimen Alsan, Paul Christian, Tim Adanic, Hüseyin Samurkas, Sylvestre Nsengiyaremie.

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