Die Saison 2025-26 geht in die entscheidende Phase, und für die beiden VfB-Teams ist der Entscheidungsgehalt der letzten Spieltage sehr unterschiedlich. Der Abstieg der ersten Mannschaft in die Bezirksliga steht zwar noch nicht rechnerisch fest, aber es bräuchte ein größeres Fußballwunder, um sich noch zu retten. Ausgerechnet im 40. Rheinlandliga-Jahr des Vereins und sieben Spielzeiten nach dem Wiederaufstieg 2019 geht es hinunter in die Bezirksliga. Dass das nicht bedeuten muss, dass es am Einsatz mangelt, zeigte die Heimpartie gegen Andernach vergangene Woche, als der hochverdiente Sieg nur knapp verpasst wurde. Auch das Hinspiel gegen den FC Bitburg, der die Weller-Elf am Samstag um 16 Uhr empfängt, stand lange auf Messers Schneide und wurde letztlich durch die Abschlussqualität von FC-Goalgetter Joshua Bierbrauer entschieden, der beim damaligen 1:3 alle drei Bitburger Tore schoss.
Armando Grau beim Hinrunden-Heimspiel gegen den FC Bitburg. Im Bild oben Tom Pirsljin.
Die 2.VfB-Mannschaft muss nach der überflüssigen 0:1-Niederlage in Niederdreisbach wieder nach unten schauen, auch wenn der erste Abstiegsplatz noch sechs Punkte entfernt ist. Dieses Polster ist aber schnell aufgebraucht, wenn (wie in den letzten Jahren fast üblich) die Abstiegskandidaten im Schlußspurt zu überraschenden Siegen kommen und man selbst leer ausgeht. Am Sonntag um 15 Uhr kommt Spitzenreiter Weitefeld, der sich am letzten Wochenende durch einen 10:2-Erfolg gegen Verfolger Rennerod zum ersten Anwärter auf Meisterschaft und Bezirksliga-Aufstieg geschossen hat. Dass der VfB II zwar als Außenseiter, aber alles andere als chancenlos in die Partie geht, bewies die 3:3-Punkteteilung im Hinspiel. In der vergangenen Saison gelang gegen Weitefeld sogar die Optimalausbeute von sechs Punkten (2:0, 2:1).
Dieses Kopfballtor von Mario Weitershagen leitete den 2:1-Sieg des VfB II beim letzten Wissener Gastspiel der SG Weitefeld ein.